')

contentsquare goes CMCX – Von Stress, Tränen und ganz viel Vorfreude

Events
Veröffentlicht am 26. Februar 2018

Es ist soweit. In unserer Agentur herrscht eine Stimmung irgendwo zwischen Abi-Abschlussfahrt und dem ersten Mallorca-Urlaub ohne Eltern. contentsquare fährt Anfang März zur CMCX und wird damit zum ersten Mal bei einer Messe vertreten sein. Und das hat sich nicht nur als aufregender, sondern auch als deutlich stressiger entpuppt, als ursprünglich geplant.

via GIPHY


Was ist die CMCX?
Die CMCX findet dieses Jahr am 06.03 und 07.03. in München parallel zur e-Commerce Messe Internet World EXPO statt und gilt als wichtigste europäische Content Marketing Messe überhaupt. Hier werden der Status Quo festgehalten sowie neue Trends für das kommende Jahr gesetzt. Und nicht zu vergessen: Am ersten Messe-Abend gibt es mit den CMCX Nights auch noch eine krachende Party.


Noch ungefähr eine Woche, der Druck steigt. Als wir irgendwann spontan beschlossen haben „Ach, wieso eigentlich nicht?“ war keinem von uns klar, wie viel Planung, Gedanken und verlorene Nerven mit dem Ausstellen auf einer Messe einhergehen. Mit anmelden – da sein – nach Hause fahren ist es jedenfalls nicht getan.

Erster Gedanke: Wir wollen diesen historischen Augenblick doch irgendwie festhalten. Also wird eine Kamera besorgt, sie unserer Medienfachfrau Laura in die Hand gedrückt und alles auf Film gebannt.

Zweiter Gedanke: Irgendetwas wollen wir auch vor Ort in der Hand haben. Also mussten wir uns um Prints kümmern. Sollten wir nicht die einzigen sein, die dachten, dass es sich bei einem Leporello um ein Leselernbuch in italienischen Grundschulen handelt: Es ist ein faltbares Heft. Und genau das verrät jetzt geneigten Messebesuchern alle relevanten Informationen über unser Team, unsere Arbeit und unsere Partner.

Design-Fragen, Stand-Regeln und eine Verlosung: Wie zeigen wir denn nun, dass wir echt cool sind?

Na gut, das klingt jetzt, als wäre das Ganze eine Sache von wenigen Minuten gewesen. Um es kurz zu machen: Nein, war es nicht. Stattdessen gingen lange Diskussionen um den ansprechendsten Text, das hippste Design und die smartesten Selbstbeschreibungen ins Land. Nun gut, inzwischen können wir auch das als erledigt abhaken.

Dritter Ansatz: Der Messestand sollte nicht aus einem Tapeziertisch mit fünf Klappstühlen bestehen. Also standen auch hier tägliche Besprechungen mit unseren Designern an. Im gleichen Zug fiel uns dann auf, dass Messestände ein bisschen was von Schrebergärten haben: Hier machst du noch lange nicht, was du willst. Den eigenen Stand vor 17 Uhr verlassen? Ist nicht drin. Einfach mal entspannt über das Gelände laufen und Flyer verteilen? Aber bitte nur mit vorheriger Anmeldung und gegen Gebühr.

Irgendwann kam dann der Punkt, an dem wir uns eingestehen mussten, dass unsere wunderschönen Kollegen und ein durchdesignter Stand eventuell nicht reichen, um die Besucher umzuhauen. Eine Verlosung musste her: Was bei den Zuschauern von mittelmäßigen Privatfernsehprogrammen klappt, kann schließlich auch für uns nur funktionieren. Jetzt hat jeder Messebesucher also die Möglichkeit, ein Strategie-Paket im Wert von 10.000 Euro, eine von zwei ganztägigen Workshop-Sessions oder eines von drei zweistündigen Skype-Gesprächen zu gewinnen.

Ein schickes Apartment, Termine und ein Event auf Schienen: Es geht bergauf

Natürlich warteten aber nicht nur böse Überraschungen: Tatsächlich konnten wir schon jetzt einige Termine mit verschiedenen Agenturen und Unternehmen für den Zeitraum der CMCX festmachen und sind an einem anderen Messestand auf ein Getränk unserer Wahl eingeladen – als Einstimmung auf die CMCX Nights.

Das Ganze fing also an, sich zum Guten zu wenden. Wir haben uns auf Gespräche vorbereitet, ein schönes Airbnb gefunden und die Hinreise gebucht. Dazu machen Juliane und Manni beim Content-Marketing on Rails mit, bei dem der Weg zum Event selbst zum Happening wird: Vom Kölner Hauptbahnhof aus nehmen die beiden den ICE nach München, wobei ein ganzer Abschnitt exklusiv für Messeteilnehmer geblockt ist. Die können sich die Fahrtzeit so mit Workshops, Vorträgen und Networking vertreiben. Klingt fancy – da sind wir dabei!

Und so sind wir beim Status Quo angelangt. Das Wichtigste ist (hoffentlich) geregelt und die Nervosität steigt. Aber so viele Nerven uns das Ganze auch gekostet hat – wir haben richtig Bock!