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7 Tipps für eine optimale Keyword-Recherche,…

Veröffentlicht am 10. September 2019 von Destina

…die sich wirklich auszahlt

Wenn Du Deine Website suchmaschinenoptimieren möchtest, steht die Keyword-Recherche ganz oben auf Deiner To-Do-Liste. Du weißt, dass sie wichtig ist, aber wie genau Du dabei vorgehen sollst, ist Dir ein Rätsel? Mit diesen sieben Tipps findest Du ganz entspannt die perfekten Google-Suchbegriffe für Deine Internetpräsenz.

Der Google Algorithmus wird als eins der größten Mysterien unserer Zeit gehandelt; es hagelt Tipps von allen Seiten, wie man ihn am besten befriedigt und gute Ranking-Ergebnisse erzielt. Fest steht, dass die Suchmaschinen immer intelligenter werden. Keywords sind nicht mehr das alleinige Kriterium für ein gutes Ranking; die Google-Algorithmus-Updates Panda und Penguin können Inhalte und Relevanz einer Website ziemlich genau bestimmen.

Allerdings greifen sie dabei immer noch vordergründig auf textliche Information zurück. Keywords sind daher immer noch wichtig. Ohne Keyword-Optimierung ist die Gefahr groß, dass Deine Seite in den Google Suchergebnissen (SERPs) untergeht.

In diesem Artikel erhältst Du Tipps, wie Du die Suche nach den passenden Keywords strukturiert angehst. Damit sparst Du Zeit und Geld, weil Du Keywords und damit Themen für Deine Website findest, die Dich langfristig nach vorne bringen. Denn im Endeffekt geht es darum, Content anzubieten, der die Bedürfnisse Deiner Nutzer befriedigt, sodass es sie scharenweise auf Deinen Internetauftritt lockt. Und im Idealfall zu zahlenden Kunden macht.

 

1. Versetze Dich in Deine Kunden

Am Anfang jeder Keyword-Recherche steht ein ausführliches Brainstorming. Frage Dich zunächst, welche Begriffe Dir einfallen, wenn Du an Dein Unternehmen denkst. Erstelle eine Tabelle mit allen Begriffen. Dann versetze Dich in Deine Kunden: Was geben diese bei Google ein, wofür sie bei Dir an der richtigen Adresse sind? Du solltest natürlich nicht nur die hypothetischen Keywords notieren, sondern auch die, über die Nutzer tatsächlich auf Deiner Seite gelandet sind. Das kannst Du zum Beispiel mit der Google Search Console rausfinden.

 

2. Nutze Google Suggest, „Ähnliche Suchanfragen zu“ und PPA-Boxen

Sobald Du Suchbegriffe in die Google-Suchleiste eintippst, bietet Dir Google Vorschläge für Erweiterungen an. Diese generiert die Suchmaschine über häufig durchgeführte Suchanfragen. Du kannst davon ausgehen, dass die von Google Suggest vorgeschlagenen Begriffe relevant für die Nutzer sind.

Am Ende der Suchergebnis-Seite listet Dir Google ähnliche Suchanfragen zu Deiner Suche an. Auch hier hast Du eine Quelle für weitere Keywords.

„People also ask“-Boxen, kurz PPA-Boxen, geben thematisch relevante Fragen von Nutzern wieder. Diese vermitteln Dir ein Bild Deiner Nutzer und Inspiration für guten Content.

 

3. Nutze W-Fragen-Tools

Mit W-Fragen-Tools wie AnswerthePublic erfährst Du, welche Fragen sich Nutzer in Bezug auf ein Keyword stellen. Damit findest Du nicht nur weitere Keywords, sondern auch Ideen für die Inhalte Deiner Texte.

 

4. Schau bei der Konkurrenz ab

Der Google Keyword Planner ermöglicht es Dir, die Websites Deiner Mitbewerber zu analysieren. Du gibst einfach die URL der Seite ein und schon spuckt Dir das Tool die verwendeten Keywords aus. Schau Dir zusätzlich an, welche Keywords die Ergebnisse auf Platz eins bis drei der SERPs verwenden. Dabei kannst Du im Regelfall davon ausgehen, dass diese relevant sind – und die Konkurrenz groß ist.

 

5. Nutze Keyword-Recherche-Tools

Es gibt zahlreiche Keyword-Recherche-Tools, die teilweise sogar kostenlos sind. Diese generieren Listen mit Keyword-Vorschlägen inklusive Informationen zum Suchvolumen.

Gute Keyword-Recherche-Tools sind beispielsweise der Keyword Planner von Google Ads, Google Trends, Ubersuggest oder kostenpflichtige Tools wie Searchmetrics oder Sistrix.

 

Achtung: Den Keyword Planner von Google Ads kannst Du nur nutzen, wenn Du mindestens eine AdWords-Kampagne angelegt und aktiviert hast. Diese kannst Du schon mit einem Tagespreis von 0,01 € anlegen – allerdings wird die mögliche Anzahl der Suchabfragen auf Basis Deines investierten AdWords-Budgets limitiert.

 

6. Selektiere passende Mid-Tail- und Long-Tail-Keywords

Nun hast Du in intensiver Arbeit eine lange Liste von Keywords erstellt. Darunter sind einzelne Begriffe und kurze bis längere Wortkombinationen. Einzelne Schlagwörter, also generische Suchbegriffe, haben meist das höchste Suchvolumen. Das ist prinzipiell gut, allerdings ist die Konkurrenz bei diesen meist vergleichsweise groß und unspezifisch.

Es kann ratsam sein, auf Mid-Tail- und Long-Tail-Keywords zu setzen. Diese sind spezifischer, haben daher ein geringeres Suchvolumen. Hier besteht allerdings ein höheres Potential, hochwertigen Traffic zu erhalten, da die Suchanfragen zielgerichteter und die Intentionen dahinter für Unternehmen meist einfacher zu verstehen sind.

 

7. Identifiziere die Suchintention

Welche Suchintention steckt hinter einem Keyword? Wollen Nutzer etwas kaufen? Sich informieren? Am einfachsten findest Du das heraus, in dem Du die Begriffe googelst und Dir die SERPs anschaust.
Bei „Naturkosmetik kaufen“ beispielsweise ist die Motivation des Nutzers eindeutig – sie ist transaktional. Tippt er lediglich „Naturkosmetik“ in die Suchleiste, wird es schon schwieriger; die Intention kann auch informational sein.

Konzentriere Dich also am besten auf die Keywords, bei denen Du die Suchintention am besten einschätzen kannst, und erstelle dafür den passenden Content. Wenn sich hinter dem Keyword eine informationale Suchintention verbirgt, sollten Deine Inhalte das Informationsbedürfnis stillen.

 

Fazit: Eine ausführliche Keyword-Recherche kann geilen Content liefern

Führst Du zum ersten Mal eine Keyword-Recherche für Deine Website-Inhalte durch, solltest Du ausreichend Zeit einplanen – sowohl das Brainstorming als auch die tatsächliche Recherche und das Sammeln von Suchvolumen wird mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Wichtig ist dabei: Sammle und notiere alle Keywords inklusive Suchvolumen,die Du für relevant hältst – unabhängig davon, ob Du diese später verwendest. Im Idealfall ergeben sich Themen-Cluster, aus denen wiederum neue Keyword-Ideen entstehen können.



Kategorie: Content Erstellung